Weltbilder im Wandel

Der Zyklus von Jupiter und Pluto dauert 13 Jahre. Sie starten ihren Tanz im Erdzeichen Steinbock. Es wird sich daher zeigen, wie sich Ideale und geistige Strukturen in der materiellen Welt bewähren, etwa die Globalisierung oder die Finanzwirtschaft. Geld ist beispielsweise eine geistige Struktur, das aus dem Nichts erzeugt wird. Heute entsteht Geld durch vielfältige Schuldenmacherei. So kann es zu einem Schuldausgleich kommen, denn Pluto symbolisiert mundanastrologisch sowohl Fremdkapital, wie etwa Kredite und Aktien, als auch Erbschaften und Steuerangelegenheiten. Was die Finanzwelt angeht, so dürften hier also Bereinigungsprozesse anstehen. Im Idealfall kommt es im Zuge dessen zu mehr Einkommensgerechtigkeit.

Kampf um wirtschaftliche Vormachtstellung

Jupiter und Pluto zeigen auch an, wie die global Player um die Vormachtstellung in der Welt ringen, etwa China und USA. Auf der persönlichen Ebene ist das Wachstum bei Jupiter ist nach außen gerichtet. Wir streben hier in erster Linie materielle Erfolge an. So etwa ein protziges Auto, das den Nachbarn vor Neid erblassen lässt, oder Luxusurlaube, eine kostspielige Uhr, eine gut bezahlte Machtposition in der Firma und vieles mehr.

Therapeutische Prozesse

Pluto zieht in die Tiefe, er will uns in die Welt unsere Schatten entführen und uns die eigenen dunklen Seiten bewusst machen, sodass wir sie annehmen und erlösen können. Das kann sich mehr oder weniger dramatisch bemerkbar machen. Im Idealfall sind wir bereit hinzuschauen und dogmatische Überzeugungen loszulassen und die Polarität von Gut und Böse in allem zu erkennen. Nur gut sein zu wollen führt zu Scheinheiligkeit. Umgekehrt trägt scheinbar Böses auch etwas Gutes in sich. Dazu gehört aber der Mut Dogmen zu hinterfragen undsein Heil nicht im Außen zu suchen.. So können wir gestärkt aus dem Schatten ans Licht treten.

Das Horoskop der Pluto- Jupiterkonjunktion, berechnet für Wien
Horoskopgrafik Jupiter und Plutozyklus

Der Aszendent zeigt das Thema Freiheit, Unabhängigkeit und Erneuerung an. Uranus, der Herrscher des Aszendenten in Spannung zu Mars und Saturn, zeigt, dass Freiheit beschränkt wird und zu etwas Umkämpften werden könnte. Dieser Kampf dürfte aber nicht offen, sondern geheim und undurchsichtig ausgefochten werden.
Auch Ängste und deren Auflösung dürften eine große Rolle spielen, da der Zyklus im 12. Haus startet. Die Begegnung mit Verdrängten Inhalten und Fehlentwicklungen wird sich vermutlich nicht umgehen lassen. Umgesetzt wird das durch den Aszendenten symbolisierte Thema durch eine kämpferische Widdersonne im 1. Haus.

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16.11.2019