Das astrologische neue Jahr 2021

Das astrologische Neujahr 2021Mit dem Eintritt der Sonne in den Widder – dem Widderingress – beginnt ein neuer Zyklus, das astrologische neue Jahr 2021, das unter der Regentschaft von Saturn steht. Wenn man nun wissen möchte was das Jahr bringen wird, so kann man sich das für jedes Land der Welt anschauen, indem man das Widder – Ingresshoroskop auf den gewünschten Ort berechnet. Das Horoskop, berechnet für den 20.3.2021 um 10:37 in Wien, hat einen Krebsaszendenten. Die Themen ie in die Welt kommen möchten, sind Gefühle, seelische Wurzeln, Identität, die weibliche Qualität an sich (Yin), Schitz und Geborgenheit. Die sind aber ganz versteckt im 12. Haus. Im 12.Haus sind wir mit uns alleine, zurückgezogen vom Trubel der Welt.

Einsamkeitsgefühle und Groll

und das Empfinden von der Außenwelt abgeschnitten zu sein, dürften daher vielen Menschen nicht fremd sein. Auch bangen viele um ihre Existenz und sehnen sich nach einem soliden wirtschaftlichen Fundament. Der Mond hat aber auch Mars mit im Gepäck, es dürfte sich daher auch viel Groll gegen die Gesetze und Verordnungen aufgestaut haben, der zwar verdrängt wird, der aber dennoch ein Ventil sucht. Alkohol und Drogen mögen zwar kurzfristig Erleichterung verschaffen, betäuben aber nur und beheben die Misere nicht. In der Mundanastrologie, die sich mit gesellschaftlichen und politischen Themen beschäftigt, steht der Mond auch für das Volk. Unter diesem Gesichtspunkt brodelt es im Untergrund in der Volksseele, die sich entwurzelt und schlecht fühlt.

Auch die Regierungsparteien sind zerstritten. Es sieht aus, als würde es nicht allzu lange dauern, bis  sich die explosive Grundstimmung entlädt, denn Mars steht auf dem Fixstern Aldebaran, der Erfolge durch Energie, Ehrgeiz und harte Arbeit anzeigt, aber auch  Eifersucht, Feindschaft und Gewalt. Das astrologische neue Jahr 2021 könnte also auch innerpolitisch ziemlich turbulent werden. Es müsste aber dennoch bei gutem Willen möglich sein, dass die einzelnen Parteien und Interessensvertretungen, trotz Differenzen, eine gute Lösung für anstehende Probleme finden, die hoffentlich ohne Zwangsmaßnahmen auskommt..

Viele Fragezeichen

Merkur in den Fischen steht prominent am MC, dem höchsten Punkt im Horoskop. Viele werden das Gefühl nicht los, dass hier irgendetwas faul ist und stochern im Nebel herum. Auch Neptun im 10. Haus weist in dieselbe Richtung. Das bedeutet es gibt von öffentlicher Seite keine klare Linie und die Kommunikation dürfte eher Verwirrung stiften als Klarheit schaffen. Eine unheilvolle Mixtur aus Verschwörungstheorien, wissenschaftlichen Erkenntnissen und Irrtümern, sowie überforderte Politiker ergeben eine höchst verwirrende Gemengelage. So ist vieles nicht nachvollziehbar und es ist auch schwer zu erkennen, was im Kern sinnvoll, beziehungsweise wahr ist oder nicht. Dennoch pickt sich jeder etwas heraus, mit dem er sich identifizieren kann und verteidigt es vehement.

Verhärtete Fronten

Auf diese Art entstehen verhärtete Fronten, die sich unversöhnlich gegenüber stehen. Hier würden Eigenverantwortung, faktenbasierte Logik, ein sich besinnen auf die eigenen Wurzeln, das Anerkennen sinnvoller Grenzen, Selbstdisziplin und ein sich Einlassen auf tiefgreifende Wandlungsprozesse und ein gemeinsames Ziel helfen, gräben zu überwinden. Es braucht nun die Fähigkeit sich in Grauzonen zurecht zu finden und nicht in die Falle eines „schwarz – weißdenkens“ zu tappen. Wir stecken ja gerade in einem Systembruch und es wäre daher naheliegend zusammenzuhsalten und statt am Alten Vertrauten zu haften, neue Wege des Wirtschaftens und Konsumierens zu suchen, die sich besser mit der Umwelt (auch ein Krebsthema) vertragen.

Angst um Wohlstand und Lebensqualität

Wohlstand und Lebensqualität werden neu definiert werden müssen, damit sich das Gefühl der Zufriedenheit wieder einstellen kann. Die Globalisierung muss neu überdacht werden und eine Emanzipation von fremden geopolitischen Interessen ist längst überfällig. Auch die Vorstellung sollte losgelassen werden, alles sei durch Technik lösbar und Lebensqualität, Sicherheit und Wohlstand ließe sich nur durch die Wiederbelebung der Wirtschaft, wie wir sie kennen, erreichen. Dazu kommt eine schon länger wirkende gesellschaftliche Spaltungstendenz, die sich durch das Saturn Uranus Quadrat noch verschärft. Hier gibt es genügend verhärtete Fronten, etwa in der Migrationsfrage, beim Bodenverbrauch, bei der Digitalisierung uvm.

Eine Wende zum Besseren

führt weg von sinnentleertem Profitstreben, das sinnentleerte Jobs und soziale Schieflagen mit sich bringt und hin zur Wertschätzung von Leben in all seinen Erscheinungsformen. All das zeigt uns die Coronakrise deutlich, indem sie Misstände sichtbar macht. Statt medienwirksamem Aktionismus braucht es eine Hinwendung zu einer Bewahrung der Schöpfung. Gleichmacherei und Gleichschaltung sind lebensfeindlich,  echte Vielfalt stärkt die Resilienz. Vielleicht schaffen wir es dann auch, dass Frauen (Krebs) nicht die „besseren Männer“ sein müssen. Dass sie gleichwertig anders, eben weiblich, sein dürfen, was sich auch in der Entlohnung zeigen muss. Dann ist es eine leichte Übung die Männer einfach Mann sein lassen zu können und zu einem harmonischen und wertschätzendem Miteinander zu finden, wo jeder seine Qualitäten gleichberechtigt einbringen kann. Aus dieser Perspektive ist das astrologische neue Jahr 2021, eine Chance, die es zu nutzen gilt. In diesem Sinne alles Gute im astrologischen Neujahr!

21.3.2021